Kinder-Segelboot auftakeln Kinder während der Sommerferien in Wimereux an der Opalküste/Frankreich

Sommerurlaub mit Kindern

Wer sich mit dem Thema Sommerurlaub mit Kindern beschäftigt, der sollte das Alter der Kinder berücksichtigen. Zweijährige haben andere Interessen als 12 oder 13jährige Mädchen und Jungen.
Urlaub mit kleinen Kindern ist nicht weiter kompliziert, je kleiner um so einfacher. Die ganz Kleinen wollen nur ein Bett nah bei den Eltern oder am liebsten bei den Eltern im Bett schlafen. So muss man bei kleinen Kindern auch kein zusätzliches Zimmer buchen, nur ein Kinderbett (mit Gitter) sollte ins Zimmer passen. Vor allem wenn die Kinder gerade Laufen gelernt haben, entweichen sie gerne auf den Balkon oder den Gang, was nicht immer ungefährlich ist.
Auch ein Buggy ist beim Sommerurlaub mit kleinen Kindern nützlich, aber kein muss, schließlich kann man die Kinder in dem Alter noch gut auf dem Arm tragen oder auch ein Tragegestell nutzen. Allerdings ist ein Buggy nützlich, wenn Tochter oder Sohne tagsüber schlafen wollen, egal ob am Strand, im Restaurant oder sonst wo.
Kinder im ZuiderZee-Museum Im Outfit des 19. Jahrhunderts - Kinder im ZuiderZee-Museum
Wenn die Kinder älter werden, dann fallen diese Probleme weg. Allerdings stellt sich für die Eltern wenn sie abends ausgehen möchte dann die Frage: Wohin man dem Kind oder den Kindern. Wer seinen Sommerurlaub in einem großen Hotel, Hotelanlage oder in einem Club gebucht hat, dem werden die Probleme abgenommen, weil sich fast immer ein Babysitter-Service arrangieren lässt. Auch tagsüber wird bei dieser Art von Urlaub Kinderbetreuung für alle Altersklassen angeboten: Alles damit die Eltern auch mal einige Stunden für sich haben und ihren Urlaub genießen können. Eltern sollten sich aber darüber im klaren sein, dass Tochter oder Sohn im Einzelfall mit dem Angebot nicht klarkommen könnten, was an Antipathie gegenüber den Betreuern oder den anderen Kindern liegen kann oder einfach nur an allgemeiner Ängstlichkeit liegt. Dann sollte man sich Zeit lassen, die Sorgen der Kinder ernst nehmen und keinen Druck ausüben, denn oft sind das nur Anfangsschwierigkeiten.
Die meisten Kindern kommen sogar damit klar, wenn die anderen Kindern in der Gruppe eine andere Sprache sprechen.
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Es ist oft erstaunlich, wie viel Spaß die Kinder untereinander haben können ohne sich verbal zu verstehen, Vorurteile anderen Menschen gegenüber kennen die Kleinen noch nicht.
Ältere Kindern hingegen wollen sich richtig unterhalten können, aber mit zehn oder zwölf Jahren hat der eine oder andere bereits in der Schule eine Fremdsprache auf dem Stundenplan stehen hat. Außerdem verbindet Sport, Gameboy oder andere Aktivitäten.

Sommerurlaub im Ferienhaus

Wenn die Familie Urlaub im Ferienhaus macht, dann ändert sich auch in Bezug auf die Kinder einiges . Babysitterservice oder Teenyclub gibt es in der Regel nicht, die Eltern müssen sich alleine um die Kleinen kümmern. Es sei denn, dass sich zwei Familien zusammen tun und sich bei der Kinderbetreuung abwechseln. Aber Vorsicht: So manche Freundschaft hat nach einem gemeinsamen Urlaub irreversible Schäden erlitten. Auch wenn man sich sonst gut versteht, zu schnell geht man sich auf die Nerven, weil man sich nicht richtig aus dem Weg gehen kann oder irgendjemand das Kommando übernehmen möchte, ohne dass es ihm oder ihr klar ist, dass nicht jeder während seines Sommerurlaubs nach fremden Pfeifen tanzen möchte.
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Sommerurlaub auf dem Campingplatz

Relativ problemlos ist Sommerurlaub auf dem Campingplatz. Es herrscht zumindest tagsüber relativ große Freiheit, was schon daran liegt, dass sich das Leben größtenteils im Freien vor den Zelten abspielt. Außerdem müssen alle Autos auf diesen Plätzen Schritt-Tempo fahren, so dass den Kindern von der Seite keine Gefahr droht. Die meisten Campingplätze im 21. Jahrhundert haben zudem Spiel-und Sportplätze auf denen sich die Kinder austoben können. Auch Schwimmbäder gehören bei vielen Plätzen, die sich auf Sommerurlaub mit Kindern eingestellt haben, zum Standard. Außerdem stromern Kinder auch gerne außerhalb der Campinganlagen an der Küste oder im nächsten Wald herum. Da in den Sommerferienzeit sich viele Menschen in den Urlaubsregionen aufhalten, sind fast immer andere Campinggäste unterwegs, die die Kinder im Auge behalten, zum Beispiel Hundebesitzer mit ihren Lieblingen, Jogger oder Strandspaziergänger.
Zum Abschluss: Das verantwortungsbewusste Eltern die Kinder mit Sonnenschutzmitteln, Kopfbedeckung und T-Shirt vor der Sonne schützen, dass sollte im 21. Jahrhundert so selbstverständlich sein wie gesunde Ernährung.


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