Sommerurlaub in Mecklenburg-Vorpommern

Warum nicht mal seinen Sommerurlaub in Mecklenburg-Vorpommern verbringen? Auch wenn man ansonsten nicht in Deutschland Urlaub macht, wird man den Schritt nicht bereuen. Na gut, es könnte auch mal regnen, aber der Autor hat auch in Jordanien, Marokko und Mexiko Regen erlebt, ebenso auf den Kanaren. Aber so wie in diesen beliebten Urlaubsländern ziehen auch in Mecklenburg-Vorpommern auch die dunkelsten Wolken weiter und die Sonne kommt zum Vorschein. Und dann kann man die unterschiedlichen Landschaften des Bundeslandes so richtig genießen. Viele Besucher aus dem Westen Deutschlands und immer mehr auch aus Ländern wie Belgien, Luxemburg, Niederlande, Frankreich, Österreichs oder Tschechien entdecken Mecklenburg-Vorpommern für sich.
Der vielleicht größte Trumpf des Landes sind seine Gewässer. Vor allem die Küstenlandschaften sind bei Urlaubern sehr beliebt, schließlich hat der Erholungssuchende dort alle Trümpfe in der Hand. Bei 30 Grad im Schatten sorgt ein Bad in der Ostsee für rasche Abkühlung, außerdem bringen die verschiedenen Wassersportarten den Kreislauf in Schwung und sorgen für kräftigen Kalorienverbrauch. Das ist auch gut so, schließlich kann der Urlauber so ohne schlechtes Gewissen die kulinarischen Spezialitäten des Landes probieren.

An der Küste sind das natürlich erst einmal verschiedene Zubereitungsarten der Meeresfisch, zum Beispiel Hering, Flunder, Dorsch und Hornhecht. Auch die Fische aus den Brackwasserregionen, der Boddengewässer rund um Rügen und Usedom finden sich oft auf den Speisekarten der örtlichen Restaurants, so da wären Hecht, Barsch, Zander, Aal und Maräne (Ostseeschnäpel). Gern gekochte Gerichtein Mecklenburg-Vorpommern sind unter anderem Kloppschinken, Rindfleisch mit Zwiebelgemüse, Wittsuergausfleisch oder Ragout vom Wildschwein.
Aber nicht nur die Küste bietet sich in Mecklenburg-Vorpommern für Sommerurlaubsfreuden an. Zahleiche Seen im Binnenland, von denen die Müritz der bekannteste ist, versprechen ebenso perfekte Urlaubsfreuden wie die Küste, nur das Prickeln des Salzwassers auf der Haut fehlt, aber darauf kann man eigentlich gerne verzichten. Dafür sind vor allem die kleineren Binnengewässer bedeutend sicherer als die Ostsee, die zwar an Sommertagen sehr harmlos daher kommt, aber zum Beispiel bei einem aufkommenden Gewitter in Null-Komm-Nichts zu einem gefährlichen Gewässer werden kann. Dies gilt natürlich auch für die großen Seen.
Aber wie gesagt, die kleinen Flüsse, Kanäle und Seen sind recht friedfertig, so dass jedermann nach einer Einweisung auf einem Hausboot seinen Urlaub verbringen kann. Wer noch näher zur Natur möchte, der kann mit Kajak, Kanu oder Segelboot von einem Campingplatz zum anderen fahren und die wirklich stillen Ecken des Landes kennenlernen. Eine andere Möglichkeit Sommerurlaub in Mecklenburg-Vorpommern zu verbringen ist eine Mehrtageswanderung oder eine Radtour zu unternehmen. Dabei besteht auch immer die Möglichkeit Burgen, Schlösser, Herrenhäuser oder Museen zu besichtigen und auch die nächsten Cafés, Restaurants oder Hotels sind meist nicht weit.


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